Grüße vom Magen-Darm

Letzten Donnerstag war mein Kind den ganzen Nachmittag und Abend anhänglich, weinerlich, wollte nichts essen, nur kuscheln und hing total in den Seilen. Hätte ich gewusst, was bevor steht, hätte ich sie nicht noch mit zum Einkaufen geschleppt und gemeckert, dass sie doch mal vernünftig essen soll… Ich hab gedacht, sie stellt sich nur an (wie gewöhnlich). Die Quittung bekam ich Donnerstag unmittelbar vor dem Schlafengehen, als sie auf meinem Arm kuschelte und uns beide dann ohne Vorwarnung von oben bis unten vollkotzte… Nachdem wir sie und mich komplett umgezogen hatten, putzen wir direkt die Zähne und legten sie schlafen. Am Freitag morgen spielte sie, hatte kein Fieber, aß vernünftig, und so brachte ich sie in die Kita. Der Spuk war vorbei.

Gestern kam mein Mann nach Hause, klagte über Übelkeit, setzte sich apathisch auf die Couch und war kaum ansprechbar. Ihm ging es richtig beschissen, er hatte Magenschmerzen und ihm war schlecht. Dann, ohne große Vorwarnung, rannte er los und kotzte. Nur einmal. Heute geht es ihm wieder besser, keine Übelkeit mehr, nur etwas ausgelaugt. 

Und jetzt ratet mal… In einer Stunde muss ich zur Arbeit. Mir ist ein wenig schlecht und ich habe leichte grunmelige Magenschmerzen. Nach unserer Rechnung werde ich gegen 15 / 16 Uhr kotzen müssen.

Ich habe meine Medikamente aus der Schwangerschaft eingeworfen, die ich gehen Übelkeit und Erbrechen genommen habe damals. Vielleicht hält es die Sache  auf. 

Es ist fast so wie vor ziemlich genau einem Jahr. Im Dezember letzten Jahres hatten wir alle drei den Norovirus. Erst die Kleine, dann um ein paar Stunden verzögert erst mein Mann und danach ich. Es ist echt gruselig, zu wissen, was einem bevorsteht.

Dennoch muss ich sagen, dass dieses Ding, „Mütter-werden-nicht-krank“, wirklich funktioniert. In den letzten Wochen waren hier Mann und Kind andauernd krank und bei mir kam immer nur eine Low-version ihrer Krankheiten an (einzige Ausnahme war die Nasennebenhöhlenentzündung). Wenn die beiden eine Woche Husten haben, bekomme ich den auch im Anschluss, aber nur für ein oder zwei Tage. Sind die beiden erkältet, bin ich nur leicht verschnupft und oftmals stecke ich mich gar nicht an und wenn, dann habe ich erst Symptome, wenn die beiden wieder fit sind. Zumindrst scheine ich aus irgendwelchen Gründen am widerstandsfähigsten zu sein. Es bleibt also die Hoffnung, dass ich auch heute nicht das Finale dieses merkwürdigen Virus‘ erlebe. Drückt die Daumen!

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12 Gedanken zu „Grüße vom Magen-Darm

  1. Bei mir wars ähnlich.Freitag Nachmittag kurz vor Feierabend wurde mir richtig schlecht und Durchfall gab’s auch.Direkt die Tabletten eingeworfen ( wozu arbeitet man js schließlich im Krankenhaus; -) und zwei Stunden später war der Spuck vorbei.
    Glück gehabt!

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