MaaamaaaaaAbaaaiit

Wie das kleine Cornflake nun jeden Morgen bemerkt ( „Mama Arbeit!“ ) bin ich ja nun nach über 1,5 Jahren Erziehungspause seit zwei Monaten wieder im (ganz neuen) Job.

Heute hatte ich ein Gespräch mit meinem Chef. Wir hatten mal vereinbart, dass ich bezüglich er Arbeitszeiten auf ihn zukomme, wenn die Kleine fertig in die Kita eingewöhnt ist und da sie das nun tatsächlich ist, habe ich ihn angesprochen. Er nutzte das gleich, um mir Feedback zu geben und das fiel ziemlich gut aus. Er sagte, dass man mir meine jahrelange Erfahrung anmerkt, dass ich mich toll ins Team eingefügt habe und mich nach dieser kurzen Zeit schon sehr gut in die Materie eingearbeitet habe.

Weiter sagte er, dass er gerne meine Stunden aufstocken würde, würde mich da aber keinesfalls unter Druck setzen wollen, sondern ich soll ganz frei entscheiden, wie ich das mit meiner Kleinen vereinbaren kann, doch langfristig hätte er auf jeden Fall ein Interesse daran, dass meine Stundenzahl steigt. Das finde ich ganz erstaunlich, denn im Vorstellungsgespräch hatte ich mich noch so geäußert, dass ich gerne auch mehr als 20 Stunden arbeiten kann, wenn mein Kind in der Kita ist und er wiegelte das damals noch kurz und knapp damit ab, dass mit einer 20-Stunden-Kraft der Bedarf gedeckt sei.

Wir sind nun so verlieben, dass ich mir den Rest des Monats noch mal anschaue, wie sich der Kita-Alltag in den Familien-Alltag integriert. Ab Montag bringe und hole ich sie dann erstmals alleine ab, während mein Mann dann wieder auf Frühdienst umsteigt.

Ich fand das Gespräch so toll, dass ich aus lauter Fairness fast gesagt hätte, dass er nicht so langfristig mit mir planen soll, weil wir ja planen, im Frühjahr nächsten Jahres Berlin zu verlassen… aber wenn doch bisher noch kein Arbeitgeber fair zu mir war, wieso sollte ich dann fair zu einem sein? Ich bin noch in der Probezeit… der tauscht mich nachher noch aus, sobald er kann, und wir können für die Umzugsaktion wirklich jeden Cent gebrauchen, weshalb ich das Angebot, mehr zu arbeiten, auch gerne annehme. Abgesehen davon gefällt es mir da auch echt gut… hätte dieser Job nicht schon vor 5 oder 8 Jahren da sein können? Das ist doch wieder gemein alles.

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10 Gedanken zu „MaaamaaaaaAbaaaiit

  1. Jeder Chef ist anders und nicht jeder ist-obwohl Chef- eine Führungsperson.
    Ich freue mich dass du jetzt endlich mal Glück hast… fühle dich wohl und arbeite so gut du kannst. Das stärkt dich!
    … und Fairness beantwortet man mit Fairness 😉
    Weiterhin einen tollen Job.

    Liebe Grüsse, kkk

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