Einjähriges drinnen beschäftigen

Es ist heiß, es ist aber auch immerzu verregnet, ein Gewitter jagt hier gerade das nächste und da bleiben die Ausflüge nach draußen relativ kurz. Es heißt also, das Kind drinnen zu beschäftigen. Leider ist das kleine Cornflake noch zu jung, um einfach mal ein oder zwei Stunden was zu malen oder zu puzzeln oder stundenlang eine Playmobillandschaft aufzubauen – diese Zeiten erwarte ich voller Hoffnung.

Bis dahin ist Kreativität gefragt und ich stelle euch zwei Dinge vor, die immerhin jeweils zwanzig Minuten Selbstbeschäftigung zur Folge haben, so dass man mal allein Pipi machen und/oder Essen kochen kann. Vielleicht ist das ja auch was für euch.

1. Der Male-Karton

Man nehme von Kind und Kleidung abwaschbare Wachsmaler (oder Kugelschreiber, ist ja euer Problem) und einen Karton, schneide für die Kleinsten eine Seite etwas ab, um einen Einstieg zu konstruieren und lasse den Dingen seinen Lauf:

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Anschließend kann der Karton, wenn innen voll, auch beklettert und von außen bemalt werden.

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2. Die verrückte Box

Man nehme eine kleine Box und gehe mit offenen Augen durch die Wohnung. Man fülle ungefährliche Gegenstände des Alltags in die Box, die das Kind dann ausräumen, rumwerfen und erforschen darf. In unserem Fall: ein Kirschkernkissen, eine Papilotte, ein Haargummi (der Renner!), ein Dosendeckel, ein Schwamm, eine Pappkarte, ein Plastiktrichter, eine kleine Ring-Schachtel, eine Plastik-Weihnachtsbaumkugel, eine Schrank-Kindersicherung, ein Nilpferd…

Wenn man fertig mit Gucken ist, kann man auch alles einräumen, erfreut auskippen und dann selbst in die Box klettern.

Was würdet ihr in diese Box tun?

Erzählt doch mal, was ihr mit euren Kindern bei Regen zu Hause macht.

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7 Gedanken zu „Einjähriges drinnen beschäftigen

  1. bei uns ist auch der tupperschrank der renner. undich bin ja so ordentlich, also räume ich den immer danach wieder ordentlich ein (also, alles an seinen platz, nicht nur reinschmeißen). ich glaub, es macht dem kniprs noch mehr spaß, einen ordentlichen schrank auszuräumen. 😉 dann sind auch töpfe und diverse rührlöffel, pfannenwender, schneebesen etc. sehr beliebt. und, auch neu entdeckt, packungen mit teebeuteln drin. das war jetzt erstmal alles zur küche, die übrigens auch sehr klein ist, aber ich krieg das kind einfach nicht da raus, wenn ich drinnen koche. er ist überall, wo ich bin.

    ansonsten bin ich sehr unkreativ. wenn wir spielen, dann halt eh zusammen. malen und so. buch an gucken, bla bla. oder ich sitze halt daneben. mein kind beschäftigt sich nur morgens die stunde im laufstall weitestgehend alleine, weil er halt auch nicht hinterher kommen kann. und ich weiß, das ist schon viel wert. 😉

    die idee mit der überraschungskiste ist super. ich frag mich aber gerade, ob es irgendwas (ungefährliches) in dieser wohnung gibt, was er noch nicht in der hand hatte. ich geb dem immer schon allen möglichen kram. dvds sind sehr beliebt. 😉

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      1. haargummis hab ich nicht, hab kurze haare. 😉 brötchentüte? gibt’s hier auch nicht. muffinform auch nicht (hasse backen und die letzten herzhaften muffins wurden mit so papierförmchen gemacht, die sind alle), radiergummi hab ich seit der uni keinen mehr (echt mal, darüber hab ich noch nie nachgedacht), christbaumkugel halte ich für gefährlich (bei uns gingen schon etliche zu bruch, sehr ungeil die ganzen kleinen scherben), taschenlampe hat er schon in seinem spielschubfach, knöpfesammlung gibt’s nicht, ist aber auch nicht ungefährlich, tampon ist eine etwas schräge idee und ja, die findet er auch immer sehr interessant, aber ich scheuche ihn immer von dem fach aufm klo weg. 😀

        so. aber ich habe heute eine kiste zusammengestellt und war sehr enttäuscht, dass er sich zunächst nicht wirklich damit beschäftigt hat. aber irgendwann tat er es doch.

        inhalt: federball, taschenrechner, maßband mit knopf zum zurückschnalzen (weißte was ich meine?), nackenkissen, kleine geldbörse (leer), schnullertasche, schnullerband, ne größere muschel (mit nicht so scharfen rändern), ein mini-strandkorb, kamm, kleine rolle klebeband, tipp-ex-maus (leer), kleiner kalender von 2016, alte sonnenbrille. vielleicht inspiriert dich ja davon was. 😉 war jedenfalls eine coole idee mit der kiste und sie steht jetzt auch so in seinem schrank, die hole ich irgendwann mal wieder vor, wenn er sie vergessen hat. 😉

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  2. Höhle bauen aus Decken, da versteckt er sich dann.
    Ich sammle gerade leere Gefäße mit Deckel, z. B. Cremetuben, Plastikflaschen etc. – und dann geht das ne Weile mit Deckel auf und zu.
    Wir haben auch verschieden große Autos und die schiebt er dann ne Zeit lang rum oder lädt Sachen auf den Laster.
    Wir haben auch ein hammerspiel, da darf der Kleine noch nicht hämmern, aber er steckt immer die Nägel in die Löcher.

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  3. In der Küche gab es unten einen Schrank , wo meine unsortierten nicht mehr zusammenpassenden Tupperdosen und Deckel und allerlei Plastikkram drin waren. Während ich kochte, durften die Kids, als sie noch klein waren, darin rumwühlen, alles rausholen und stapeln und spielen. Danach wurde das einfach Zack wieder in den Schrank geräumt.

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    1. Das ist auch cool, aber unsere Küche ist wahnsinnig klein, ich hab unten nur zwei Schränke und die haben jeweils zwei Etagen. Sie kommt also immer auch an die Töpfe und Glasscherben dran, wenn sie irgendwas öffnet. Um räumen geht auch nicht, weil kein Platz. Aber ich gebe ihr immer was raus zum spielen, wenn sie sich gar nicht von mir trennen kann.

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