Kompliziertes Verhältnis

Ich muss jetzt mal was niederschreiben, das mich belastet und das ich nicht so richtig mit irgendjemandem besprechen kann. Einfach, damit es jetzt mal einen Weg nach draußen findet, bevor ich platze.

Meine Mutter hat Geldprobleme. Ich denke, dass ihr Umgang damit und die Belastung, die für sie damit einher geht, unser Verhältnis inzwischen nachhaltig geschädigt hat, da sie diese Last auf mich abwälzt. Das macht sie im Grunde schon seit jeher, doch seit letztem Jahr nimmt das alles Ausmaße an, die so komplizierte Rattenschwänze ziehen, dass ich gar nicht weiß, wo ich da anfangen soll.

Sie hat einen arbeitsintensiven Job und verdient da branchengemäß wirklich unterirdisch. Hinzu kommt, dass mein Bruder mit seinem Leben irgendwie nicht klarkommt und immer wieder bei ihr ein- und auszieht, aber das ist eine andere Hausnummer. In den letzten Jahren hat meine Mutter mich öfter mal nach Geld gefragt. Dabei hat sie nie direkt gefragt, sondern mir ihre Situation so dargestellt, dass ich ihr einfach von selbst geholfen habe. Hier mal eingekauft, wenn ich zu Besuch war, da mal ein Fresspaket geschickt, oder auch mal 20 Euro überwiesen. Das war für mich immer ganz selbstverständlich und ich habe da auch nie groß drüber nachgedacht. Aber vor ca einem Jahr hat sich das alles verändert.

Ich kenne die finanzielle Situation meiner Mutter nicht genau, weiß weder über ihre Schulden noch über ihre Ausgaben groß Bescheid. Dass mein Bruder ständig bei ihr ein- und auszieht, ist aber sicherlich etwas, das sie noch zusätzlich belastet. Wir haben dann aber angefangen, ein Kind zu planen und dementsprechend saßen „der 20er mal hier, der 50er mal da“ auch nicht mehr so locker wie sonst. Sie war es gewohnt, dass sie wegen fehlendem Geld eine Andeutung gemacht hat und ich dann von mir aus etwas gegeben habe und das endete dann mit dem Kinderwunsch abrupt. Mein Mann und ich heirateten, legten unser Konto zusammen, planten nun ein Kind und wurden letztlich schwanger und ich hörte auf, ihr nahezu ungefragt Geld zu geben. Sie musste dann konkreter werden, wohl auch deshalb, weil sie dingender Geld brauchte als sonst. Dass sie aber mehr Geld brauchte passte mit meiner veränderten Situation nun nicht mehr zusammen und es entstand ein Konflikt. Sie versuchte es mit emotionaler Erpressung, erzählte mir zB dass sie „nur noch eine Scheibe Brot für den ganzen Monat“ hat, dass sie sich bei ihrer Freundin zum Essen einlädt und alle Nase lang erzählte sie mir, dass das Auto kaputt wäre. Das Auto ging zuletzt so häufig kaputt, dass ich mich heute, mit etwas Abstand, wirklich fragen muss, ob das die Wahrheit war. Irgendwann bat sie mich, ob ich die Versicherung vom Auto übernehmen könnte, ganz direkt. Ich habe das bejaht, ihr aber auch klar gemacht, dass ich jetzt schwanger bin und nicht mehr so viele Mittel zur Verfügung habe, wie sonst. Zeitgleich hatte ich meinem Bruder einen dreistelligen Betrag geliehen und da ich auch nur eine scheiß Sekretärin bin, habe ich jetzt auch keinen überdurchschnittlichen Lohn. Alles, was ich Bruder und Mutter so leihe, fehlt mir am Ende des Monats natürlich.

Ich überwies den gewünschten Betrag direkt am nächsten Tag. Da wusste sie bereits von der Schwangerschaft, denn kurz zuvor war ich schwangerschaftsbedingt wegen Hyperemesis Gravidarum im Krankenhaus und vegetierte in diesen Wochen zu Hause nur so vor mich hin. Mich um eine größere Summe zu bitten, während ich gesundheitlich am Ende war, zeigt da auch eine gewisse Skrupellosigkeit. Zeitgleich lieh ich meinem Bruder einen nicht unerheblichen Geldbetrag mit der Auflage, mir dieses in kleinen Raten zurück zu überweisen, was er aber nicht einhielt. Er meldete sich noch nicht einmal, kein Danke, nichts. Ich erfuhr dann, dass er regelmäßig in Berlin Freunde besuchte (wir wohnen 350km auseinander), bei mir aber nie vorbei kam, obwohl ich zum einen schwanger und zum anderen so krank war. Die Situation war also: wie immer habe ich auf Nachfrage Geld gegeben, beiden einen dreistelligen Betrag sogar, obwohl meine Situation das eigentlich absolut nicht hergab, und keiner von beiden bedankte sich. Zu wissen, dass mein Bruder sich Geld geben lässt, aber nicht zu Besuch kommt, hat mich dann so wütend und traurig gemacht, dass ich ihm das vorwarf. Ich hatte das Gefühl, den beiden mein letztes Hemd zu geben, obwohl ich in genau diesen Tagen kaum aufrecht stehen konnte wegen der Krankheit und dem Krankenhausaufnethalt. Ich schrieb ihm bei Whatsapp, dass ich das traurig finde und mich manchmal fühle, als sei ich nur der Geldesel und als würden die beiden davon ausgehen, ich hätte das, was ich ihnen gebe, einfach so übrig.

Mein Bruder schrieb mir daraufhin nicht mehr. Das war im August letzten Jahres und hält bis heute an. In der ganzen Schwangerschaft hatten wir nicht ein einziges Mal Kontakt. Nicht einmal. Und komischerweise, obwohl der Streit mit meinem Bruder war, hörte ich dann auch zwei Monate lang von meiner Mutter nichts. Im Grunde konnte ich ja beiden das selbe vorwerfen: rücksichtslose Undankbarkeit und Desinteresse. In der schlimmsten Zeit der Krankheit, in der es mir wirklich am dreckigsten ging, waren weder mein Bruder noch meine Mutter präsent. Kein Anruf, keine Nachfrage, kein Interesse an der Schwangerschaft, nichts. Das hat mich wirklich nachhaltig geprägt.

Meine Schwiegermutter mischte sich dann irgendwann ein und redete meiner Mutter ins Gewissen, woraufhin diese sich wieder ab und zu meldete und das Thema Geld vermied. Das konnte ich akzeptieren und ich hatte auch keine Lust, da so ein Drama draus zu machen in Anbetracht der Tatsache, dass sie eben ihren ersten Enkel erwartet. Ich hatte auch echt andere Sorgen.

Sie hat sich aber nicht nur diesen Null-Kontakt-Patzer geleistet, sondern es mir auch generell unheimlich schwer gemacht, ihr zu vertrauen. Sie hat etwa allen Verwandten von der Schwangerschaft erzählt, bevor ich selbst mit ihr groß darüber gesprochen hatte und hat mir so auch die Gelegenheit genommen, das selbst zu verkünden. Das nehme ich ihr bis heute sehr übel. Die Krankheit hat mich über Wochen lahmgelegt und ich habe zwischenzeitlich gewünscht, nicht mehr schwanger zu sein, wenn das Leiden damit nur enden möge. Das kann man sich nicht vorstellen – aber es wäre für mich emotional, psychisch, sehr wichtig gewesen, es anderen freudig verkünden zu können, was mir dann aber nicht mehr möglich war, denn als es mir besser ging, wussten alle längst Bescheid. Aber weil ich weiß, dass sie einfach nichts für sich behalten kann, habe ich ihr das nie gesagt. Doch ich werde es nie vergessen.

Und warum dieses Thema jetzt wieder so präsent ist, ist das neuste Ereignis, das am letzten Wochenende stattgefunden hat. Zwischen meinem Bruder und mir herrscht nach wie vor Funkstille. Und seit einiger Zeit fängt meine Mutter an, mir deshalb ein schlechtes Gewissen zu machen, ich sei egoistisch und stur, sagt sie (ICH!), und, Zitat: „Das macht mich wirklich traurig. Wenn ich sterbe, wollt ihr dann getrennt am Grab stehen?“ – und ich erkläre ihr immer wieder, dass ich den Streit gerne klären würde, es aber nicht einsehe, auf einen 26jährigen zuzugehen, der es die ganze Schwangerschaft über nicht für nötig gehalten hat, sich nach mir zu erkundigen und der mir zudem nicht wenig Geld schuldet und da keine Anstalten macht, sich mal irgendwie zu äußern. Man kann ja über alles reden, aber da muss ich nicht auf ihn zugehen. Emotionale Erpressung („nur noch eine Scheibe Brot für den ganzen Monat…“) ist ja ihr Spezialgebiet und am Wochenende hat sie es damit auf die Spitze getrieben!

Meine Mutter rief mich vor einigen Tagen an. Bei ihr steht ein großer Karton gesammelter Babyklamotten für uns und meine Schwiegermutter hätte sie wohl gebeten, ihr diesen auszuhändigen, weil sie uns besuchen kommen wollen; das sei aber eine Überraschung für mich und sie solle mir nichts verraten – was meine Mutter aber damit nun doch getan hatte. Ich zählte 1 und 1 zusammen und kam auf die Idee, dass mein Mann wohl eine Babyparty für mich plant. Es sprach einiges dafür. Ich freute mich heimlich darüber, sagte aber nichts, um keinem die geplante Überraschung zu verderben. Ich erzählte nur einer Freundin davon, die mit meinem Freundes- und Verwandtenkreis überhaupt nicht in Verbindung steht. Was ich aber nicht wissen konnte, war, dass diese Freundin eben doch von meinem Mann in die Planung der Babyparty involviert war, um mich zu überraschen. Und natürlich steckte sie ihm, dass ich nun Bescheid wusste. Daraufhin erzählte mein Mann meiner Schwiegermutter, dass meine Mutter gepetzt hatte und ich nun von der Babyparty wüsste – woraufhin meine Schwiegermutter meine Mutter anrief und sie zur Sau machte. Meine Mutter rief daraufhin mich an und warf mir vor, dass ich das habe rauskommen lassen, fing am Telefon an zu heulen, sie sei sehr verletzt durch den Anschiss der Schwiegermutter und legte dann einfach auf. Wieder eine Last, die sie unfairerweise auf mich abwälzt.

Später erfuhr ich noch, dass sie den besagten Karton mit Babyklamotten nicht an die Schweigermutter rausgibt, sondern ihr gesagt hat, den würde mein Bruder mit nach Berlin nehmen, da er und ich noch ein Gespräch hätten.

Von einem Gespräch weiß ich nichts. Dieser Karton ist nun auch der einzige Trumpf, den sie noch hat. Sie schlägt also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: sie kann sich an der Schwiegermutter für den Anschnauzer am Telefon rächen, indem sie die Herausgabe verweigert, und sie zwingt meinem Bruder und mir ein klärendes Gespräch auf, wenn er den Karton bringt. Dass mein Bruder keine Anstalten machen wird, hier nächstes Wochenende mit dem Karton in die Babyparty zu platzen, ist ihr vermutlich nicht klar, aber erstmal brauchte sie halt einfach irgendwas in der Hand.

Manchmal glaube ich, dass sie sich einfach schlecht fühlt, weil die Familie meines Mannes in unserem Leben so präsent ist. Sie unterstützen uns, fragen andauernd nach, planen eine Babyparty für mich, kommen uns besuchen, sind einfach da und kümmern sich um uns … und meine Mutter hat eigentlich immer nur Grund, mich um irgendwas zu bitten, irgendwas von mir zu verlangen oder die Gespräche sind wegen irgendwas anderem unangenehm. Natürlich kommt sie sich da blöd vor. Mein Mann hat die Theorie geäußert, dass sie mir das mit der Party verpetzt hat, weil sie mir suggerieren will, dass wir ein top Verhältnis haben, weil sie mir ja alles erzählt und wir immer unter einer Decke stecken, um eben das „kümmern“ der Schwiegereltern, das sie uns nicht bietet, zu kompensieren.

Es fällt mir ziemlich schwer, das einzugestehen und auszusprechen, aber die Familie meines Mannes ist einfach für uns da und sie eben nicht. Und damit spaltet sie sich mehr als deutlich von seiner Familie ab. Ich wünschte, es wäre anders, wirklich. Ich wünschte, mein Bruder und ich könnten diese Geldgeschichte klären – aber das ist ja nur ein winziger Punkt. Dass ich das Geld nie wieder sehen werde, ist gar nicht mal mein Problem. Mein Problem ist, dass ich die ganze Schwangerschaft praktisch ohne meinen Bruder erlebt habe. Er hat sich nur ein einziges Mal zur Schwangerschaft geäußert, und das war, als ich ihm davon erzählt habe und er daraufhin sagte „Ja, voll cool, ich werde Onkel“. Das war’s. Dann kam der Streit und die Funkstille. Mit meiner Mutter besserte sich das dank Schwiegermutter, aber sie hat auch schon Sachen geäußert, die mich sehr verletzt haben. Zum Beispiel sagte sie vor kurzem erst (vor der Babypartygeschichte), als es hier um den zu erwartenden Baby-angucken-Besuch ging, dass sie „ja dann mal irgendwann im Herbst oder so“ vorbei kommt. Das Kind kommt doch aber schon im April!

Das Ding ist, um mal einen zusammenfassenden Abschluss zu finden: sie denkt nicht richtig nach, weil sie einfach ich-bezogen ist und nicht merkt, welche Auswirkungen es hat, wenn sie mir ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Geldprobleme macht, oder wenn sie sich wochenlang nicht meldet obwohl es mir schlecht geht, oder wenn sie die Übergabe von Kinderklamotten mit einer Auflage verbindet, oder wenn sie mir eine lange geplante Überraschung verdirbt, oder wenn sie sagt, dass sie ein halbes Jahr warten kann, um ihren ersten Enkel zu sehen. Sie ist unfähig, die Konsequenzen zu überschauen, denn sie meint nichts davon wirklich böse. Sie bezieht nur alles auf sich.

Wenn sie mir also die Überraschung versaut, oder allen von der Schwangerschaft erzählt, bevor ich das selbst tun kann, dann nicht um mir was zu verderben, sondern einfach, weil sie aus lauter Vorfreude nichts für sich behalten oder nicht begreifen kann, dass auch andere an der Freude teilhaben wollen.

Wenn sie mir erzählt, dass sie ihren Enkel dann ja irgendwann mal im Herbst besuchen kommt, dann tut sie das vielleicht, weil sie das Bedürfnis hat, von mir zu hören, dass mir wichtig ist, dass sie zeitnah zu Besuch kommt.

Und wenn sie meinen Bruder und mich nötigt, uns auszusprechen und mir bis dahin den Babyklamotten-Karton verweigert, den er dann mitbringen soll, dann eben nur, weil es sie belastet, dass wir uns streiten. Und damit sie der Belastung entgeht, spricht sie dann auch mal Sätze á la „Was ist wenn ich sterbe…“ aus.

Sie meint das alles nicht böse. Aber ich bin es leid, bin nicht mehr bereit, diese Lasten zu tragen und über alles hinwegzusehen. Es geht jetzt einfach nicht mehr nur um mich selbst, sondern ihr Handeln und auch meine Reaktion auf ihr Handeln haben bald auch Konsequenzen für unsere Tochter. Und das wird sie lernen müssen. Wenn sie das nicht kann, dann ist hier wohl auch die Grenze einfach mal erreicht. Auch wenn ich wollte, dass es anders ist, aber wenn mein Bruder und meine Mutter unsere Tochter sehen wollen, dann müssen sie mir erstmal sehr deutlich zeigen und beweisen, dass sie das auch wirklich wollen und dafür nichts erwarten. Im Moment muss ich davon ausgehen, dass sie sich nicht für uns und unsere Tochter interessieren. Das tut einfach sehr weh und wird auch nicht wieder gut zu machen sein und wir alle werden die Konsequenzen dieser Geschichte trotzdem für den Rest unseres Lebens tragen. Und davon wird auch unsere Tochter betroffen sein.

Und ich fürchte die Frage, wie das zukünftig aussehen wird…

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14 Gedanken zu „Kompliziertes Verhältnis

  1. Hallo,
    ich habe gerade deinen Blog entdeckt und folge mal 🙂
    Das ist ja eine ganz schöne Belastung für dich. Ich musste direkt über meine Situation nachdenken. Ich habe Eltern und eine Schwester die wiederum Familie hat. Ich bin schwanger von einem Mann mit dem ich noch nicht lange zusammen bin und nicht zusammen wohne. Er hat keine Eltern mehr und eine Schwester in Amerika (die mag ich nicht!)
    Manchmal mache ich mir auch Sorgen, wer nach mir sehen wird wenn ich hilfe brauche, mein Partner ist da extrem unmotiviert und verhält sich oft total daneben (ich habe ihn sogar etwas in deiner Mutter wiedererkannt)

    Mein Gedanke jetzt ist das ich mich am besten selbst kümmere, da weis man was man hat. Ich gebe eh ungerne etwas aus der Hand.

    Bei Geld (besonders so hohe Summen) solltest du wirklich trennen, scheinbar funktioniert das zurückzahlen nicht, es wird genommen aber nicht dankbar und es scheint Normalität zu sein. Hör auf damit, behalte auch deinen Stolz. Bei mir ist es so das ich von meinem Partner oft Geld bekomme, ich brauche es nicht, er will damit alles andere entschuldigen und das hat einen superekligen Beigeschmack. Ich sag dir Geld verpestet viel.

    Ich drück dich, dein Baby wird bald kommen? Ich stöber mal noch ein bischen in deinem Blog.

    Claudia

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  2. Das tut mir wirklich leid für dich und ich kann gut verstehen, dass dich das belastet und verletzt.
    Vielleicht könnte ein offenes Gespräch/ Brief hier helfen? Du könntest schreiben, wie du dich bei alldem fühlst und auf zu viel Anklage verzichten.

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    1. Ich habe ein bisschen zu dem Verhalten meiner Mutter und dem Stichwort „Emotionale Erpressung“ recherchiert. Ich bin darauf gestoßen, dass es ein medizinisch diagnostiziertes Verhaltensmuster gibt, das sich NPS nennt. Da geht es um Töchter von narzisstischen Müttern. Da habe ich meine Mutter nahezu konsequent drin wieder gefunden und im Grunde raten alle, die sich auf seriöse Weise damit auseinander gesetzt haben zur Distanz. Das ist einleuchtend, aber irgendwie stecke ich noch zu tief drin, als dass ich das zulassen könnte. Ein wirklich interessantes Thema, auch generell übrigens. Hier: http://www.narzissmus.org/eigenschaften-narzisstischer-mutter.php

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      1. Oh krass, ich habe das jetzt gelesen. Es klingt wirklich schlimm, wahrscheinlich ist es besonders heftig, wenn man noch zu Hause wohnt. Vieles hat mich übrigens daran erinnert, was meine Mama immer über ihre Stiefmutter erzählt hat (vor allem das Manipulieren – Krankheit vortäuschen etc).
        Das mit der Distanz klingt logisch, ist aber bestimmt nicht einfach. Eventuell wäre wirklich ein Brief gut, wenigstens für dich, so dass du weißt, dass du alles getan hast.

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        1. Diese verlinkte NPS-Seite rät von derartiger Konfrontation ab. Und ich habe auch schon am eigenen Leib erfahren, dass das eine krasse Überreaktion auslöst. Konfrontiert mit dem Anschnauzer der Schwiegermutter wegen der verpetzten Babyparty etwa hat sie ja mich angeranzt und dann am Telefon geheult und aufgelegt. Das würde ich nur auf die Spitze treiben. Meine Erfahrung mit ihr ist, dass es besser ist, jetzt erstmal ein paar Tage nicht anzurufen und dann so zu tun, als wäre nichts. Das klingt jetzt vielleicht irgendwie oll, aber es nutzt halt nichts. Sie streitet alles immer nur ab, sieht sich im Recht und ist komplett beratungsresistent und sieht die Dinge oft auch nicht so, wie sie wirkich stattgefunden haben. Es würde halt nichts nutzen bzw das Verhältnis nur noch verschlechtern. Und in acht Wochen kommt das Baby und auf so einen Scheiß habe ich in dem Zuge echt keine Lust.

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