Weihnachtsgeschenke – fast fertig

Ich bin schon fast mit den Geschenken für dieses Jahr durch.

Meine Schwiegereltern bekommen von uns ein eigenes großes Luftbett, weil sie sich immer unseres ausleihen und das nervt 😉

Mein Schwager und seine Verlobte bekommen auf eigenen Wunsch einen Wetzstab für die hauseigene Messersammlung.

Meine Schwägerin bekommt, weil sie ein totaler Sneakerfetischist ist, Plüsch-Hausschuhe in Sneaker-Optik. Ihrem Freund schenken wir Shisha-Tabak.

Meine Mutter bekommt einen Gutschein für den Zoo und einen Zoobesuch mit mir und dem kleinen Cornflake.

Die Cousine meines Mannes … haha, die liest hier mit, deshalb kann ich es nicht verraten. Es ist NICHTS FÜRS BABY, das im März kommt, versprochen…so halb 😉

Meine Freundin mit gleichaltrigem Kind, die einfach so nach London ausgewandert ist, bekommt nichts. Wir haben beschlossen, dass wir zukünftig nur noch die Kinder beschenken und unter uns Erwachsenen auf die Geschenke zu allen Anlässen verzichten. Ihr kleiner Sohn bekommt altersgerechte Buntstifte, weil er gerne malt.

Da ich mit meinem Bruder dieses Jahr maximal drei oder vier Mal Kontakt via WhatsApp hatte, der immer von mir aus ging, obwohl wir beide in Berlin wohnen, bekommt er nichts.

Meiner in diesem Jahr neu gewonnenen Freundin mit gleichaltrigem Kind stricke ich gerade noch Handschuhe. Die kriegen sie, wenn ich fertig werden sollte.

Meinem Mann schenke ich nichts, denn auch wir haben beschlossen, dass wir bloß noch dem Kind was zu Weihnachten schenken.

Und mein Kind… ja. Ein Geschenk hätte gereicht, ne? Aber ich habe mich schon zusammen gerissen, während ich mich daran erinnert habe, dass wir früher auch immer mehrere Sachen zu Weihnachten bekommen haben – meist ein großes Supergeschenk und dann noch sowas Kleines, nen Pullover oder nen Brettspiel zB. Wie war das bei euch, als ihr klein ward?

Jedenfalls bekommt sie einen Tigger-Bademantel, weil Tigger geil ist und das Kind einfach einen Bademantel braucht, dann noch ein Spielzeug-Teeservice, damit sie nicht immer mit meinen Muffinförmchen und Brotdosen ihre Tiere füttern muss und, weil ich es irgendwie cool finde, so eine Zaubertafel zum „malen“.

Wie weit seid ihr?

 

 

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Dummerstagsumfrage 14.12.2017

Ja… etwas spät, ich weiß. Die Dummerstagsumfrage wird in dieser Woche ihrem Namen nicht gerecht, Schande über mein Haupt. Aber Freut euch: mir ist doch noch eine Frage eingefallen, mit der ihr diesmal eurem Freitagsalltag eine kleine Auszeit gönnen könnt, auch wenn das nicht ganz so cool ist, weil es ja für den Freitag schon den Freitagsfüller gibt. Auf die Idee hat mich ein Beitrag von meiner Blogfreundin Sternenkratzer gebracht.

Die Umfragen an Freitagen sind auch anonym und dürfen verfälscht werden.

Bis zum nächsten Mal!

Mehr Familiennähe

Wie die meisten von euch wissen, leben mein Mann, unsere Tochter und ich in Berlin, während unsere Eltern in Niedersachsen „auf dem Dorf“ leben. Der Großteil meiner Familie lebt auch seit jeher dort, während die Eltern meines Mannes ursprünglich aus Berlin stammen, vor 20 Jahren aber „aufs Dorf“ gezogen sind, so dass mein Mann seine halbe Kindheit ebenfalls dort verbrachte. Der Bezug zu Berlin ist also da, weshalb wir auch damals, 2008, hier her gezogen sind. Ich habe mich vom aller ersten Tag an unwohl gefühlt und wollte immer schon zurück. Aber wie das so ist, etabliert man halt nach dem ersten Auszug aus dem Kinderzimmer sein Leben, auch wenn es in der Fremde ist. Ich machte eine Lehre, arbeitete, fand Freunde, heiratete und bekam ein Kind. Wir sind in Berlin insgesamt drei Mal umgezogen und jeder Umzug brachte eine verbesserte Lebensqualität mit sich, so dass der Wunsch, wieder „nach Hause“ zu ziehen ein bisschen in den Hintergrund geriet. Unsere erste Wohnung bestand aus einem baufälligen Bad, einer winzigen küchenartigen Nische (die Tür der Waschmaschine ging nichtmal ganz auf) und einem Wohn-Schlaf-Arbeits-Zimmer, Bett und Couch und Schreibtisch berührten sich jeweils ob der Größe dieses Raumes. Penner schliefen direkt vor der Tür. Unsere zweite Wohnung war im fünften Stock ohne Fahrstuhl und hatte immerhin schon zwei Zimmer. Die war ganz schön, aber unmöglich gelegen. Seit sechs Jahren wohnen wir in einer Wohnung mit drei Zimmern und Balkon in einer nicht ganz so abgefrackten Gegend, wo man als Frau nachts noch alleine rum laufen kann. Doch die Wohnung ist maßlos überteuert und hat dafür echt viele Mängel, die wir tolerieren müssen. Erst als wir im letzten Jahr ein Kind bekamen wurde der Wunsch, die Familie wieder in greifbarer Nähe zu haben, wieder stärker.

Und nun kam das letzte Wochenende. Wir hatten uns darauf geeinigt, im Frühjahr 2018 umzuziehen und am letzten Wochenende ein paar Wohnungsbesichtigungen und Vorstellungsgespräche für meinen Mann organisiert, da wir zu einem Familiengeburtstag in die Heimat mussten. Eine Wohnung haben wir da nicht gefunden, aber mein Mann hat einen Job als Küchenleiter bekommen, auf den er sich wahnsinnig freut – denn da es sich um eine (riesige) Betriebskantine handelt, muss er dort nur von Montag bis Freitag arbeiten und wird die Wochenenden und Feiertage immer frei haben … wie geil ist das denn bitte?! Noch dazu wird er mehr verdienen als aktuell. Bei den Meitpreisen, die in der Gegend so üblich sind, wird er so viel verdienen, dass ich theoretisch nicht mehr arbeiten gehen müsste (was natürlich nicht in Frage kommt). Somit können wir in Ruhe einen Kitaplatz für die Kleine suchen, damit ich dann auch wieder einer Arbeit nachgehen kann. Dass er als Koch mal einen so familienfreundlichen Job finden würde, hätten wir nie gedacht und so richtet sich nun alles danach: eine Wohnung in der Nähe finden, einen Kitaplatz in der Nähe finden und natürlich – zu Ende März alle Berliner zelte abbrechen!

Hui, auf einmal geht das alles ganz schön schnell. So ein 350 km – Umzug will schon gut geplant (und finanziert) sein. Wir haben zwei Katzen, die panisch werden beim Auto fahren, da muss ich mir mal Gedanken über die Sedierung machen ;), jemand muss einen kleinen LKW fahren, damit wir alles an einem Tag erledigen können, irgendwer muss das Kind sitten, während wir hier aus – und drüben in Ruhe einräumen können. Aber erstmal muss die Wohnung überhaupt gefunden werden. Wir sind nicht aaalllzu kompromissbereit, aber dank der Jobzusage können wir ja nun auch etwas vorweisen. Wir sind bisher nicht unbedingt des Vermieters Favoriten gewesen, so ganz ohne gesichertes Einkommen.

Ja Wahnsinn. Am liebsten würde ich meinen aktuellen Job einpacken und mit nehmen. Auf dieses Gespräch mit meinem Chef freue ich mich ja so gar nicht. Ich bin ja erst seit Juli diesen Jahres dort und würde eigentlich auch gerne bleiben. Aber nicht so gerne, dass ich Umzugspläne dafür aufgeben würde 😉 Er wird wohl wenig begeistert sein. Bis Ende Dezember läuft noch meine Probezeit, so dass ich ihm erst etwas sagen kann und werde, wenn wir auch wirklich einen Mietvertrag unterschrieben haben.

Und da wäre noch so eine Sache… auf dem Dorf braucht man dann auf jeden Fall ein Auto. Zum Einkaufen, um zur Arbeit zu kommen, um das Kind zur Kita zu bringen, um die Familie fünf Dörfer weiter zu besuchen, einfach für alles. Ich habe doch nach meinem Unfall vor vielen Jahren eine Angst vor dem Autofahren entwickelt und bin seit Jahren nicht gefahren. Dieser Angst werde ich mich nun auch stellen müssen und ich weiß nicht, wie ich das angehen soll. Soll ich in Berlin noch ein entsprechendes Fahrtraining machen, weil es die Möglichkeit hier einfach gibt? Oder soll ich auf gut Glück ins kalte Wasser springen, weil ich dann schon fahren werde, wenn ich es drüben auf jeden Fall tun muss?

Viele Sachen müssen geklärt werden. Ich bin bin ein bisschen „juppie, wie geil, endlich!“ und ein bisschen „oh man, das ist so viel auf einmal in so  kurzer Zeit“.

Dummerstagsumfrage 07.12.2017

Heute habe ich die Umfrage über die WordPress Handy App erstellt. Das ist vielleicht ein Gefummel, wenn die aufploppende Tastatur zwei Drittel des Handys einnimmt, weil man nur im Quermodus überhaupt was vom Umfragemenü erkennen kann… Ich hoffe, ihr wisst die Mühe auch zu würdigen, indem ihr fleißig mitmacht! 

Auch heute ist die Umfrage wieder anonym und die Erlaubnis zum Verfälschen ist zur Belustigung aller erteilt.

Viel Spaß!

Belehrt 

Ich habe Weihnachtsdeko aufgestellt. Einen sternförmigen Teller mit Stumpenkerze und kleinen Kastanien drum herum.

Mein Mann und ich nahmen dann feierlich unsere kleine Tochter beiseite, die, so fanden wir, mit ihren 20 Monaten nun bereit ist, die Welt des Feuers zu entdecken. Wir erklärten ihr: „Das ist jetzt ganz heiß!“ und warnten sie eindringlich, nicht zu nah an das unbekannte Element heran zu treten. Wir zündeten die Kerze an, wie erwartet begannen ihre Augen zu leuchten und wir waren und sicher, dass sie sich nun der Faszination hingeben würde, die wir ihr da nun erstmalig in ihrem jungen Leben dargeboten hatten. Und was macht sie?

Pustet souverän die Kerze mit einem gezielten Puster aus und klatscht dann in beide Hände mit einem strahlenden „Bravoooo“… 

… 

Uns hätte klar sein müssen, dass in viereinhalb Monaten Kita auch mal ein Kind Geburtstag hat und sie das daher schon kennt. 

Wir mussten uns also von unserem Kind darüber belehren lassen, dass wir nicht mehr die einzigen sind, die Einfluss auf sie haben und ihr die Welt zeigen. Schonmal Stolz und Wehmut gleichzeitig gefühlt? Sowas fühlt man nur, wenn man Kinder hat. 

Grüße vom Magen-Darm

Letzten Donnerstag war mein Kind den ganzen Nachmittag und Abend anhänglich, weinerlich, wollte nichts essen, nur kuscheln und hing total in den Seilen. Hätte ich gewusst, was bevor steht, hätte ich sie nicht noch mit zum Einkaufen geschleppt und gemeckert, dass sie doch mal vernünftig essen soll… Ich hab gedacht, sie stellt sich nur an (wie gewöhnlich). Die Quittung bekam ich Donnerstag unmittelbar vor dem Schlafengehen, als sie auf meinem Arm kuschelte und uns beide dann ohne Vorwarnung von oben bis unten vollkotzte… Nachdem wir sie und mich komplett umgezogen hatten, putzen wir direkt die Zähne und legten sie schlafen. Am Freitag morgen spielte sie, hatte kein Fieber, aß vernünftig, und so brachte ich sie in die Kita. Der Spuk war vorbei.

Gestern kam mein Mann nach Hause, klagte über Übelkeit, setzte sich apathisch auf die Couch und war kaum ansprechbar. Ihm ging es richtig beschissen, er hatte Magenschmerzen und ihm war schlecht. Dann, ohne große Vorwarnung, rannte er los und kotzte. Nur einmal. Heute geht es ihm wieder besser, keine Übelkeit mehr, nur etwas ausgelaugt. 

Und jetzt ratet mal… In einer Stunde muss ich zur Arbeit. Mir ist ein wenig schlecht und ich habe leichte grunmelige Magenschmerzen. Nach unserer Rechnung werde ich gegen 15 / 16 Uhr kotzen müssen.

Ich habe meine Medikamente aus der Schwangerschaft eingeworfen, die ich gehen Übelkeit und Erbrechen genommen habe damals. Vielleicht hält es die Sache  auf. 

Es ist fast so wie vor ziemlich genau einem Jahr. Im Dezember letzten Jahres hatten wir alle drei den Norovirus. Erst die Kleine, dann um ein paar Stunden verzögert erst mein Mann und danach ich. Es ist echt gruselig, zu wissen, was einem bevorsteht.

Dennoch muss ich sagen, dass dieses Ding, „Mütter-werden-nicht-krank“, wirklich funktioniert. In den letzten Wochen waren hier Mann und Kind andauernd krank und bei mir kam immer nur eine Low-version ihrer Krankheiten an (einzige Ausnahme war die Nasennebenhöhlenentzündung). Wenn die beiden eine Woche Husten haben, bekomme ich den auch im Anschluss, aber nur für ein oder zwei Tage. Sind die beiden erkältet, bin ich nur leicht verschnupft und oftmals stecke ich mich gar nicht an und wenn, dann habe ich erst Symptome, wenn die beiden wieder fit sind. Zumindrst scheine ich aus irgendwelchen Gründen am widerstandsfähigsten zu sein. Es bleibt also die Hoffnung, dass ich auch heute nicht das Finale dieses merkwürdigen Virus‘ erlebe. Drückt die Daumen!

-49- Was gibt’s zu essen?

Hier geht’s zu den anderen Teilen der Serie: Klick 

Kita-Speiseplan vom kleinen Cornflake

Montag: Nudeln mit Pesto / Obst

Dienstag: Sternchensuppe / Kaiserschmarn mit Apfelmus

Mittwoch: Königsberger Klopse mit Kartoffeln / Rote Beete

Donnerstag: Schlemmerfilet Bordolaise / Salat

Freitag: Linseneintopf und Fladenbrot / Eis

Samstag zu Hause: Currywurst vom Weihnachtsmarkt und Lieferservice abends (Burger, Pommes… jaja, sehr gesund…)

Sonntag: Voraussichtlich Nudelauflauf

Zwischendurch in der Woche hatten wir abends manchmal noch ein zweites warmes Essen, einmal war das Curry vom Inder, einmal auch Reis mit Gemüsecurry und einmal Leberkäse, Rotkohl und Pü… das war super 🙂

Und was habt ihr diese Woche gegessen?

Dummerstagsumfrage 30.11.2017

Heidiho,

welcome to the Dummerstragsumfrage dieser Woche. Weihnachten steht vor der Tür, habt ihr es schon mitbekommen?

Zu den vorherigen Dumme-Umfragen-Donnerstagen geht es hier lang: Klick

Gibt es noch jemanden, der die Umfrage wieder nicht sehen kann? Beschwerden bitte an die zuständige Abteilung richten.

Für die anderen ist die Verfälschung der Ergebnisse wie immer erlaubt, mehrfaches Abstimmen diesmal auch. Analysen erfolgen nur in besonderen Einzelfällen oder auf euren ganz besonderen Wunsch.

Viel Vergnügen und bis nächste Woche!

15 Minuten Freizeit 

Ich habe mit der Erzieherin meiner Tochter gesprochen und sie hat mir gesagt dass um 15 Uhr abholen eher ungünstig ist, weil die Kinder sich da gerade für einen Snack an den Tisch gesetzt haben und ich sie dann immer so raus reiße. Ich hab das gefeiert, weil ich sonst immer das noch halb es sende Kind anziehen und nach Hause tragen muss und meine Freizeit ja quasi aus dem Weg von der Arbeit zur Kita besteht.

Jetzt habe ich gerade diese 15 Minuten Zeit für mich alleine zu Hause, alle weg. Mann weg. Kind weg. Und ich bin total überfordert. Mache ich die Waschmaschine an? Räume ich die Spülmaschine aus? Gehe ich schnell noch in den Supermarkt? Nutze ich die Zeit für diesen fälligen Anruf bei der Krankenkasse? Schreibe ich lieber einen kurzen Blogeintrag darüber, dass ich mit so viel Zeit für mich allein nicht mehr klar komme? 

Frage an euch: Was kann ich mit diesen 15 Minuten anfangen?